In den vergangenen Wochen und Monaten werden meine Kolleginnen, Kollegen und ich immer häufiger darauf angesprochen, was wir bei WUM im Bereich Nachhaltigkeit eigentlich tun. Ob wir nicht einmal Beispiele zeigen könnten, an denen man unseren Ansatz erkennt. Oder wie wir grundsätzlich zu dem Thema stehen.
Die ehrliche Antwort lautet: Wir beschäftigen uns in unseren Projekten schon sehr lange mit Nachhaltigkeitsaspekten – vermutlich länger, als man es von außen wahrnimmt. Wenn wir bei WUM von Nachhaltigkeitsaspekten sprechen, meinen wir insbesondere die möglichst lange Nutzung geeigneter Materialien und Bauteile, eine projektbezogene Prüfung von Beschaffungs- und Logistikoptionen sowie Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit im Unternehmen.
Unsere Messestände werden – abhängig von Projektanforderungen, Nutzungskonzept, Termin, Budget und verfügbaren Materialien – auch unter Gesichtspunkten wie Materialeinsatz, Wiederverwendung, Logistik, Beschaffung und Nutzungsdauer konzipiert und gestaltet. Wir stellen das nicht immer in den Vordergrund. Individualität, Kreativität, Funktion und die Anforderungen unserer Kunden sind ebenso wesentliche Bestandteile eines guten Projekts.
Seit 2024 sind wir nach ISO 20121 für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement zertifiziert. Wir reden darüber vergleichsweise wenig und scheuen durchaus auch den Marketingaufwand. Denn am Ende sind Zertifikate für uns kein Selbstzweck. Sie zeigen, dass wir uns strukturiert und über längere Zeit mit Nachhaltigkeitsaspekten auseinandersetzen. Entscheidend bleibt aber, was wir im Alltag tatsächlich tun, wie wir mit Fragen umgehen und ob wir auch kritischen Diskussionen standhalten.
Aus wirtschaftlichen Gründen versuchen wir bereits seit 2008, Materialien und Bauteile so lange wie möglich für unsere Kunden zu nutzen. Materialien, die in der Regel nicht von unseren Kunden gekauft, sondern nur gemietet werden – zum Beispiel Wandbausysteme oder Mietmöbel –, werden anschließend je nach Zustand und Einsatzmöglichkeit erneut verwendet oder weitergenutzt.
Auch im Einkauf prüfen wir – abhängig von Verfügbarkeit, technischen Anforderungen, Terminen und Projektbudget – unter anderem Lieferwege, langfristige Lieferbeziehungen sowie die Wiederverwendbarkeit und Nutzungsdauer geeigneter Materialien und Produkte. Das gelingt nicht immer und nicht zu 100 Prozent. Aber wir hinterfragen unsere Entscheidungen regelmäßig und versuchen, uns Schritt für Schritt zu verbessern.
Gerade bei der konkreten Umsetzung eines Messebauprojekts kommt es aber auch auf unsere Kunden an. Nachhaltigere Lösungen müssen gemeinsam gewollt und frühzeitig geplant werden. Wiederverwendbare Materialien, modulare Konzepte, längere Nutzungszyklen oder regionale Beschaffung können Auswirkungen auf Gestaltung, Termine, Verfügbarkeit und Kosten haben. Wenn zusätzliche Anforderungen Mehrkosten verursachen, müssen wir diese offen ansprechen und gemeinsam eine tragfähige Lösung finden.
Für unsere Mitarbeitenden möchten wir ein Umfeld schaffen, in dem sie sicher arbeiten, sich wohlfühlen und einen Sinn in ihrer Arbeit erkennen können. Ohne faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung, zusätzliche Benefits sowie einen flexiblen Umgang mit persönlichen Anforderungen und Lebenssituationen hätten wir kaum eine Chance, uns gegenüber besser zahlenden Branchen und anderen Wettbewerbern zu behaupten. Das gilt insbesondere mit Blick auf die Saisonalität und die teilweise hohe Belastung in Messezeiten. Dazu gehören für uns auch Entwicklungsmöglichkeiten, kurze Entscheidungswege und die Beteiligung an Veränderungs- und Entscheidungsprozessen.
Ich könnte zu dem Thema noch lange weiterschreiben, möchte Ihnen und mir aber nicht unnötig Zeit nehmen. Lassen Sie uns lieber persönlich darüber sprechen und herausfinden, ob wir bei diesen Fragen eine gemeinsame Sicht haben und ob eine Zusammenarbeit zu Ihren Anforderungen passt.
Ich freue mich über jeden Austausch und jeden Impuls zu diesen Themen und stehe jederzeit gerne für Gespräche zur Verfügung – über die einschlägigen Social-Media-Kanäle oder per E-Mail an denis.beutler@wum.de.
Ihr
Denis Beutler
Next generation
Den allgegenwärtigen Fachkräftemangel bekommt auch die Messewirtschaft zu spüren. Umso wichtiger ist es uns von WUM Brand Spaces, junge Menschen für die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb unserer Branche zu begeistern und Nachwuchskräfte auszubilden. Wir sind Ausbildungsbetrieb für Schreiner/ Tischler (m/w/d) und Technischer Produktdesigner (m/w/d) und kooperieren außerdem mit der DHBW Ravensburg für den Dualen Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement.
Soziale Verantwortung
Soziales Engagement als dritte Nachhaltigkeits-Säule soll dazu beitragen, die Lebensumstände von anderen Menschen zu verbessern. WUM Brand Spaces unterstützt verschiedene Initiativen im In- und Ausland. Ein Beispiel ist die Aktion Mensch, die seit vielen Jahren soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche umsetzt.
Nachhaltigkeit im Messebau
Die Messebranche ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine Plattform für die Präsentation neuester Produkte, Technologien und Dienstleistungen. Leider kann die Durchführung von Messen jedoch auch einen hohen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Auch ein Messestand kann durch die benötigten Ressourcen sowie den Personal- und Reisebedarf die Umwelt belasten. Glücklicherweise wird Nachhaltigkeit im Messebau immer wichtiger für Unternehmen, die ihre Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft ernst nehmen. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, Messebau nachhaltig zu gestalten. Beispiele hierfür sind die Verwendung nachhaltiger Materialien, die Mehrfachverwendung von Standelementen und die Nutzung von digitalen Medien. Unser Team berät Sie gerne hinsichtlich eines nachhaltigen Messeauftritts.
Unsere Patenkinder
Seit 2013 unterstützen wir außerdem die NGO Partnerschaft für Afrika e.V., die sich Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen in Tansania widmet. Von Anfang an konnten wir mit unseren Spendengeldern dazu beitragen, den Zwillingsbrüdern Goodluck und Godlisten ein sicheres Umfeld aufzubauen. Hier können Sie die Geschichte unserer Patenkinder verfolgen.
FAMAB Stiftung
WUM Brand Spaces ist Gründungsmitglied der FAMAB Stiftung.
Die Stiftung wurde 2011 vom Branchenverband fwd: (ehemals FAMAB) initiiert. Sie unterstützt und fördert soziale und gemeinnützige Projekte in den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Berufsbildung und Talente sowie Wissenschaft und Forschung.
Überzeugung verpflichtet
Mit unserer Selbstverpflichtung und unserem Engagement zu den „Zehn Prinzipien“ und den „17 Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen möchten auch wir einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft leisten. Auch wenn wir zum globalen Erreichen der UN-Ziele mit unserem Unternehmen nur einen sehr kleinen Anteil leisten können, so möchten wir dieses trotzdem tun und unterstützen die Initiative voller Überzeugung.
Unsere Reise geht weiter
Seit 2024 ist WUM Brand Spaces nach ISO 20121 zertifiziert und dokumentiert damit sein kontinuierliches Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Messebau.
Neugierig?
Rufen Sie uns an unter +49 6021 4982 0
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