Hygiene-Expertin für die WUM Gruppe

Die Covid-19-Pandemie lässt den (Berufs-)Alltag vieler nicht zur Normalität zurückkehren. Das „Corona“ Virus ist allgegenwärtig. So auch bei uns in der WUM Gruppe. Homeoffice war plötzlich an der Tagesordnung. Steigende Fallzahlen, Lockdown, Absagen von Veranstaltungen – Besonders für WUM Brand Spaces zog das viele grundlegende Fragen mit sich: Was machen wir jetzt? Was dürfen wir? Was ist möglich? Die sich ständig ändernden Verordnungen und Hygiene-Richtlinien und die Unterschiede der einzelnen Bundesländer trugen nicht unschwer dazu bei.

Unser WUM Messebau-Team hat da nicht lang gezögert und beschlossen, dass wir jemanden brauchen, der das Geschehen im Blick hat und auf den wir uns alle verlassen können. Die Auswirkungen von Covid-19 nehmen wir ernst und handeln dementsprechend. Jetzt gibt es sie: Unsere WUM-Hygiene-Expertin – Retna Sarasiani. 🙂 Heute steht sie für unseren WUM-Blog Rede und Antwort:

Wie kam es dazu, dass Du die „Hygiene-Fortbildung“ gemacht hast? Wie bist Du darauf aufmerksam geworden?

Auf dem Event „Back to Live” von der FAMAB habe ich das erste Mal von der Hygiene-Ausbildung gehört und mich direkt dafür interessiert! Also entschied ich mich dazu, mich anzumelden. Auch unser Geschäftsführer Denis war begeistert!

Die Ausbildung fand in einem Zeitraum von fünfzig Stunden Ende Juni dieses Jahres statt. Zum Abschluss gab es eine Prüfung durch die IHK Gießen-Friedberg, durch die ich jetzt ein Zertifikat als „Fachbeauftragte für Hygiene im Veranstaltungswesen“ besitze.

Hygiene

Unsere WUM Flasche ist immer mit dabei!

Wofür steht das Zertifikat „Fachbeauftragte für Hygiene im Veranstaltungswesen“?

Die Fachbeauftragten unterstützten und beraten die Verantwortlichen zur Veranstaltungssicherheit bei der Überprüfung und Erstellung von Hygienekonzepten und Gefährdungsbeurteilungen.

Jetzt bist Du unsere Hygiene-Fachbeauftragte. Was bedeutet das für Dich?

Es geht jetzt vor allem darum, das erlernte Wissen genauer zu definieren und für die Umsetzung vorzubereiten – sowohl für unsere Kunden als auch in der WUM Gruppe selbst.

Im Konkreten berate ich unsere Teams, wie wir die Hygiene-Vorschriften so umsetzen können, dass der Kunde am Ende mit seinem Messestand glücklich ist und sich gleichzeitig auch sicher fühlt. Auch für unsere Kunden stehe ich selbstverständlich für Beratung zur Verfügung.

Welche Aufgaben und Herausforderungen gehören für Dich in der nächsten Zeit zum Arbeitsalltag?

Für WUM Brand Spaces als Messebau-Unternehmen bin ich jetzt verantwortlich für das Überprüfen der Messestanddesigns und die Erstellung des dazu passenden Hygienekonzeptes. Aktuell sind viele Projekte in der Entwurfsphase, für die ich ein individuelles Hygienekonzept entwerfe. Darüber hinaus plane ich mit diversen Abteilungen in Aschaffenburg und in Köln eine allgemeingültige Vorlage für Hygienekonzepte, die wir dann nur noch individuell an das Projekt anpassen.

Außerdem erstelle ich in Zusammenarbeit mit Stefan Karpf, unserem Fachbeauftragten für Arbeitssicherheit, neue Guidelines für unsere Arbeit während der Covid-19 Pandemie und für die Zeit danach. Diese Guidelines sollen dann für die gesamte WUM Gruppe gelten – in Aschaffenburg und in Köln.

Gibt es bestimmte Vorgaben für die Hygiene-Konzepte, die für jeden Messestand gelten?

Die Hygienekonzepte werden von den gesetzlichen Regelungen der Bundesländer bestimmt. Maßgeblich für die Entscheidungen sind aber auch die speziellen Vorgaben der Messeveranstalter und natürlich die Wünsche unserer Kunden. Also ist es je nach Standort und Messe unterschiedlich.

Hygiene

Auch bei uns an den Standorten achten wir sehr auf Hygiene – um uns und andere zu schützen.

Worauf achtest Du besonders bei einem maßgeschneiderten Infektionsschutz- und Hygienekonzept im Messebau?

Da gibt es viele Aspekte, die ein Rolle spielen und die wir bei unserer Planung miteinbeziehen. Wo ist die Messe? Wie groß ist die Standfläche und wie ist sie aufgeteilt? Was erwarten die Kunden von ihrem Messeauftritt? Welche Funktionen braucht der Messestand? Mit wie vielen Personen kann man rechnen? Neben den Wünschen des Kunden, hat auch die Sicherheit unserer Mitarbeiter bei der Montage auf dem Messegelände und die der Messebesucher oberste Priorität.

Inwiefern wird dann das Hygiene-Konzept vor Ort umgesetzt? Kann dadurch eine Infektionsgefahr komplett ausgeschlossen werden?

Vor Ort ist es vor allem wichtig, dass jeder weiß, was er zu tun und zu lassen hat. Wir bereiten unsere Kunden darauf vor und vermitteln die Guidelines, an die sich alle halten sollen, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Wir legen viel Wert darauf, alles bereits im Vorbereitungsprozess zu definieren, sodass von der Planung bis zur Montage und während des Messegeschehen keine Unklarheiten entstehen. Es geht darum, mit den Infektionsschutzverordnungen und Hygienemaßnahmen vernünftig und verantwortungsbewusst umzugehen. Eine hundertprozentige Garantie kann es nicht geben. Dafür ist in der Praxis zu viel von dem Verhalten der individuellen Menschen abhängig.

Welche Leistungen bietet WUM Brand Spaces seinen Kunden jetzt neuerdings an?

  • Die Erstellung eines Messestandes mit maßgeschneidertem Infektionsschutz- und Hygienekonzept für den gesundheitlichen Schutz von Veranstaltungsbesuchern und Mitarbeitern.
  • Die Planung von Cateringbereich bzw. Küche auf dem Messestand nach den geltenden Infektionsschutzverordnungen für die Gastronomie des individuellen Bundeslandes.
  • Die Umsetzung der Konzepte und Maßnahmen auf der operativen Ebene mit Praxishinweisen.
  • Die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung zur Einhaltung des Arbeitsschutzstandards COVID-19.
  • Die Bereitstellung einer Messestand Hygiene-Checkliste.

Siehst Du eine Chance in der Situation, in der wir uns durch Covid-19 mit der Messewirtschaft befinden?

FAMAB und savevents kämpfen nach wie vor für unsere Branche – um mehr Unterstützung und Verständnis von der Regierung zu bekommen. Wir wollen durch diese schwierige Zeit, um sobald wie möglich unsere Leidenschaft für den Messebau wieder voll ausleben zu können. Ich habe vor kurzem einen Artikel gelesen, den mir mein Kollege Tim gegeben hat. Etwas ist bei mir besonders hängengeblieben. Es war ein Aufruf zu „mehr Vertrauen in das Unvertraute!“. Für mich bedeutet das, mit Mut in die Zukunft zu blicken und die neue Situation als eine Chance für Neues zu sehen, anstelle eines Anlasses für die Angst vor dem Stabilitätsverlust. Sowohl privat, als auch beruflich: Das Leben mit COVID-19 verlangt nach Lösungen, die dynamisch sind. Es ist wichtig, für Änderungen und Verbesserungsvorschläge offen zu bleiben. Denn wir müssen akzeptieren, dass uns das Virus noch eine Weile begleiten wird. Ich bin davon überzeugt, dass Hygiene auch weiterhin eine größere Rolle spielen wird als noch Anfang des Jahres.

Wir gehen gerne gemeinsam mit Ihnen durch die Pandemie und verwirklichen Ihre Pläne im Messebau! Schauen Sie gerne bei unseren bisherigen Projekten vorbei. Oder nutzen Sie die Vorteile unserer Firmengruppe und erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen sich digital und interaktiv weiterentwickeln kann. Ihr Ansprechpartner hierzu ist Joas Kotzsch von unserer Werbeagentur WUM Brand House.

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